Die G-8-Staaten (Deutschland, USA, Japan, Großbritannien, Kanada, Frankreich und Italien sowie Russland ) haben ihre Innen- und Justizminister auf ein Treffen geschickt. Dort haben sich diese selbstverständlich dem GSaZ (Größtes Sicherheitsproblem aller Zeiten) angenommen, dem Internet, berichtet die Futurezone.
Sie werden jetzt nämlich “schwarze Listen für Kinderporno-Websites” führen. Buhu. Listen. Die haben sich bisher als so überaus effektiv erwiesen. Vor allem aber, was passiert mit Seiten die auf diesen Listen landen? Werden die gelöscht? Oder doch, weils irgendwie einfacher ist und auch gut klingt, eben mal gesperrt? u
Außerdem will man stärkere Kontrollen von sozialen Netzwerken wie Facebook, da diese angeblich überaus attraktiv für Terroristen und das organisierte Verbrechen seien. Wieso? Vielleicht ist das naiv und blöd, aber wieso? Als Kommunikationsplattform werden sie es kaum nützen, zur Rekrutierung (Du hast Post: “Möchtest du Mitglied der Al Kaida werden?”) sind sie auch nicht geeignet und Propaganda betreiben die angesprochenen eigentlich nicht, vielleicht einige terroristische Vereinigungen, aber welches soziale Netzwerk in der Einflusssphäre der G-8-Staaten würde den Gruppen der Art “Tod allen Ungläubigen” existieren lassen?
Im Übrigen ist es wieder mal typisch, dass wenn es darum geht irgendwelche einschränkenden Maßnahmen zu begründen, genau kein Grund außer der Verweis auf die völlig nebulösen Wörter “Terrorismus” und “das organisierte Verbrechen” gegeben werden kann…



